JC bibelwort

26. Mai 2024

„Gib jedem, der dich bittet! Und wenn dir etwas weggenommen wird, dann versuche nicht, es wiederzubekommen!“ (Lukas 6:30)

Als ich eines sonnigen Morgens in der Fußgängerzone unterwegs war, schien es der Tag der Schnorrer zu sein. „Haste mal’n Euro?“ – Der erste bekam ihn, der zweite auch noch. Danach entschloss ich mich, für heute ist Schluss. Der dritte kam mit einer alten Schublade unter dem Arm, zeigte mir den billigen Plastikgriff, der ausgerissen war und meinte, er brauche Geld für einen neuen Griff, „nur ein bisschen“. Ich brach in lautes Lachen aus und antwortete: „Eigentlich wollte ich heute keinem mehr etwas geben, aber deine Masche ist so witzig, hier hast du“.

Jesus meinte mit seinem Wort sicherlich nicht, dass wir jedem, der es gar nicht nötig hat, das Geld nachtragen sollen. Und doch fordert er uns immer wieder auf, nicht erst groß Wahrheit und Notwendigkeit in solchen Dingen skeptisch zu überprüfen. Lebe einfach generell eine großzügige Haltung!

Kaufe dem Obdachlosen, der im Abfall nach Essbarem sucht, eine Bratwurst vom Stand. Drücke der alten Dame am Parkautomaten, die verzweifelt nach Kleingeld wühlt, einfach zwei Euro in die Hand und wenn jemand von dir etwas braucht, dann leihe es ihm! In aller Regel kriegst du es wieder, und wenn nicht, dann geht die Welt auch nicht unter.

Ich habe vor Jahren in Rumänien einer deutschsprechenden Frau meine Bibel geschenkt, die viele persönliche Markierungen enthielt, einschließlich Lederhülle. Sie schaute mich ungläubig an und ich meinte nur: „Ich kann mir doch wieder eine besorgen!“. Und ganz ehrlich, mir ist Gottes Wort auch ohne meine Markierungen nah geblieben.

Wenn du dich nicht an die Dinge dieser Welt hängst, sondern dort, wo es Not tut, damit hilfst, dann sammelst du jedes Mal einen weiteren Schatz im Himmel. Ich verspreche dir, Gott sieht es auch im Verborgenen und er schüttet dann seinen Segen mehr als großzügig wiederum über dir aus.

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23. Mai 2024

„’Denn ich weiß ja, was ich mit euch vorhabe‘, spricht Jahwe. ‚Ich habe Frieden für euch im Sinn und kein Unheil. Ich werde euch Zukunft schenken und Hoffnung geben.’“ (Jeremia 29:11)

Es läuft kein einziger Mensch über diesen Planeten, der nicht von Gott seine persönliche Berufung zugewiesen bekommen hat, und zwar schon lange bevor er das Licht der Welt erblickte. Aufgabe und Richtung des Lebens stehen, doch was der Mensch daraus macht, liegt ganz allein in seinem eigenen Ermessen.

Wer nie zu Gott findet, wird dementsprechend auch nie seine Berufung leben können. Bei Christen wiederum hängt es davon ab, wie intensiv sie ihr Leben auf den Fels Jesus bauen und sich dabei von Gott in allen Dingen leiten lassen.

Gott wird dich jedenfalls immer wieder in die von ihm bestimmte Richtung zu schieben versuchen. Zuerst formt er deine dafür nötige Persönlichkeit, wird durch Umstände, beziehungsweise deinen Stärken und Schwächen das nötige Handwerkszeug in dir aufbauen und schließlich fokussieren sich scheinbar völlig unabhängige Ereignisse, die dich immer weiter in Richtung Berufung schubsen.

Viele Christen fühlen sich von Gott überfordert. Das geschieht meist dann, wenn sie sich nicht einfach von Gottes Strom treiben lassen, sondern eigene Bemühungen anstrengen und in irgendeine zum Teil ganz andere Richtung zu rudern versuchen.

ER jedenfalls hat mit dir nur Gutes im Sinn. Er möchte dir seinen Frieden geben. Gottes Bemühen wird immer sein, dir Zukunft und Hoffnung zu geben. Schau in allen Dingen auf ihn, vor allem, wenn dir der Wind der Welt kräftig um die Ohren bläst. ER ist dein Anker in rauer See.

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22. Mai 2024

„Denn durch den Tod seines Sohnes hat Gott uns ja schon versöhnt, als wir noch seine Feinde waren. Deshalb werden wir jetzt, nachdem wir versöhnt sind, erst recht durch die Kraft seines Lebens gerettet werden.“ (Römer 5:10)

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass das Symbol des Fürstens des Lebens – das Kreuz – in unserer Welt grundsätzlich für den Tod benutzt wird? Was eigentlich ein lebensspendendes Freudensymbol sein sollte, wird für todbringende Trauer eingesetzt.

Und doch spielen beide Komponenten eine untrennbare Rolle. Als Menschen noch lange nicht an deine Existenz dachten, hatte Gott bereits den Grundstein für deine Erlösung gelegt. Eine sündlose Person – JESUS – musste sterben, damit du 2000 Jahre später mit Gott versöhnt sein kannst, damit ein Sünder sündlos werden kann.

Wenn du diese Versöhnung für dich persönlich in Anspruch genommen hast, dann bist du, wie die Bibel es ausdrückt, vom Tod ins Leben übergegangen. Jesus ist gestorben und hat den Tod besiegt. Durch die Kraft SEINES Lebens wirst auch du leben, und zwar in alle Ewigkeit. ER hat dich vom Tod ins Leben hineingerettet!

Auf diese Weise wurde aus dem Symbol Kreuz = Tod, gleichzeitig die immerwährende Gleichung: Kreuz = ewiges Leben!

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21. Mai 2024

„Wen hab‘ ich im Himmel außer dir? Und neben dir wünsch ich mir nichts auf der Erde.“ (Psalm 73:25)

Die Welt ist kunterbunt und wir sind mittendrin! Oder, wie mein Vater immer zu sagen pflegte: „Gott hat einen riesigen Zoo.“

Milliarden von Menschen laufen jeden Tag kreuz und quer und tun, was für sie zu tun ist. Viel Sinnloses, aber auch eine Menge Sinnvolles. Jeder tut das, von dem er glaubt, es sei das richtige oder eben, was zu seinem persönlichen Vorteil gereicht.

Sprichst du sie auf Gott an, dann verharren sie ungläubig, als hätten sie gerade einen Außerirdischen entdeckt. Ihr Blick wandelt sich dann entweder zu Aggression, Zynismus oder sie setzen eine gutmütig-mitleidige Mine auf, nach dem Motto: „Armer Irrer“ und versuchen gleich, dir die Welt zu erklären.

Wir sollten uns bei all diesem Treiben immer vor Augen halten, dass wir stets unseren besten Freund dabeihaben: Gott, Jesus und den Heiligen Geist. Er ist immer bei dir und – wenn du auf ihn harrst – wird er dich durch diesen menschlichen Trubel leiten. Du bist nie allein! Auch wenn du dich vielleicht manchmal so fühlen magst.

Wir haben unsere Hilfe aus dem Himmel immer bei uns. Und diese Hilfe reicht herab bis auf diese Erde, bis zu dir, bis zu allem, was dir jeden Tag in deinem Leben begegnet. Schau auf ihn!

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20. Mai 2024

„Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt, man wird gerettet, wenn man seinen Glauben mit dem Mund bekennt.“ (Römer 10:10)

Viele Menschen wollen sich den Himmel durch gute Taten erwerben oder indem sie bestimmte Rituale einhalten. Sie wollen Gott „wohlgefällig“ stimmen, damit er sich ihrer erbarmt und sie dereinst in den Himmel aufnimmt. „Schau Gott, was ich alles für dich getan habe. Bitte, bitte nimm mich nach meinem Tod bei dir auf“, flehen sie ihn an.

Gott schaut zu und meint: „Ich habe dich nie gebeten, so etwas für mich zu tun. Was will ich mit deinen toten Werken?“ Wir können uns Gott nicht schnitzen, wie WIR ihn haben wollen, wie wir uns einbilden, dass er doch positiv darauf reagieren muss.

ER hat uns in seinem Wort, der Bibel, alles mitgeteilt, was wir wissen müssen über unsere Beziehung zu ihm. Dort finden wir unmissverständlich, dass wir eben nicht in diesen zwanghaften Aktionismus verfallen müssen. Nein, entspanne dich. Alles, was er will, ist lediglich dein aufrichtiges Herz für ihn, mehr nicht!

ER hat uns Jesus gesandt, der alles bereits für uns erledigt hat. Deine Eintrittskarte ist bereits gekauft und bezahlt, von unserem Erlöser Jesus Christus. Sie liegt für dich parat. Du musst sie nur noch einlösen. Glaube, dass Jesus das alles für dich getan hat, glaube an sein Blut, das er für dich vergossen hat, weil er dich liebt. Glaube, dass du durch IHN ein Kind Gottes sein kannst.

Nimm es an, richte dein ganzes Herz auf IHN und sage ihm das. Sprich mit ihm, wie mit einem guten Freund. Er hört dich und er freut sich, wenn du ihm erklärst, dass du voller Dankbarkeit an die Erlösung durch sein Werk glaubst.

Keine Handlung, keine noch so gute Tat wird dich retten, sondern einzig und allein dein Glaube, den du unserem HERRN im Gebet aufrichtig bekennst.

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19. Mai 2024

„Er möge euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft beschenken, dass ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet; dass Christus durch den Glauben in eurem Herzen wohnt und ihr in Liebe eingewurzelt und gegründet seid.“ (Epheser 3:16-17)

Paulus spricht den Ephesern hier einen Segensspruch zu, der an Stärke kaum zu überbieten ist!

Die Herrlichkeit Gottes ist an Kraft mit nichts zu vergleichen. Sein Reichtum daran ist unermesslich! Diese Herrlichkeit wird niemals aufgebraucht sein. ER hat genug für alle! Wir brauchen uns nur aufrichtig danach auszustrecken und ER wird sie uns geben. Das hat er uns versprochen!

DU empfängst Gottes Kraft! Du brauchst sie dir nicht selbst zu besorgen. ER schenkt sie dir. Diese Kraft macht dich innerlich stark! Wie empfängst du sie? – Durch seinen GEIST! „Gott ist Geist …“, das sagt uns die Bibel (Joh. 4:24). Also kriegst du diese Kraft durch den HERRN höchstpersönlich!

Wie kannst du dich Gott nahen, dass er dir seinen Geist, diese vollkommene Kraft, zu schenken vermag? – Durch den Glauben! Es bedarf keinerlei Anstrengung für dich, keine Rituale, kein besonderes Handeln, sondern ganz einfach Glaube.

Glaube an unseren Herrn Jesus, dass ER am Kreuz all deine Schuld für dich getragen hat. Du bist frei, erlöst durch dieses Geschenk der Liebe Gottes an dich. So wird Christus selbst in deinem Herzen Wohnung nehmen und du in dieser Liebe eingewurzelt und fest gegründet sein!

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18. Mai 2024

„Und die Worte, die ich dir heute verkünde, sollen in deinem Herzen sein. Präge sie deinen Kindern ein und rede davon, ob du in deinem Haus bist oder unterwegs, ob du dich hinlegst oder aufstehst.“ (5 Mose 6:6-7)

Gott steht fest zu seinem Volk. Er liebt es und möchte es in ein Land bringen, in dem „Milch und Honig fließt“. Er ist sein Schutzschild vor Feinden, Versorger, Arzt, Wegbereiter und etliches mehr. Er verheißt ihm ein Land, in dem es ihm richtig gut gehen soll.

Gottes Volk ist heute wesentlich größer. War es früher ausschließlich das Volk Israel, so steht es nun jedem Menschen weltweit offen, durch Jesus Christus ebenfalls unmittelbar zu Gott zu gehören.

Er wünscht sich nichts sehnlicher, als eine innige Beziehung zu uns. Er möchte uns Vater und Mutter sein, er möchte dass wir uns in allem an ihn wenden, dass wir seinen unendlichen Segen empfangen können. Er ruft es uns von allen Seiten zu. Wir sollen es tief in unser Herz schreiben, es unseren Kindern weitergeben und egal wo wir gerade sind und welche Zeit ist, sollen wir stets auf ihn harren.

Dann kann ER all seine Verheißungen und seinen Segen reichlich über uns ausschütten!

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17. Mai 2024

„Seine Herrlichkeit leuchtet aus ihm, und sein Wesen ist ihm völlig aufgeprägt. Durch die Macht seines Wortes trägt er das All. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät.“ (Hebräer 1:3)

Für Muslime ist JESUS ein Prophet, viele Atheisten sehen ihn als charismatischen „Meinungsmacher“ seiner Zeit, viele Juden kennen ihn nicht einmal und es gibt nicht wenige gemäßigte Christen, für die er lediglich die Rolle des „Kindlein von Maria“ einnimmt oder in der Masse heiliger Personen weit vorne mitschwimmt.

 Selbst viele echte Anhänger Jesu haben sich wahrscheinlich noch nicht wirklich eine Vorstellung über seine wahre  Größe gemacht. Sie feiern ihn aufrichtigen Herzens als Erlöser, doch wer ist JESUS wirklich?

Der Hebräerbrief führt ihn uns ganz klar vor Augen: Die Herrlichkeit Gottes, des Allerhöchsten strahlt aus Jesus. Des Vaters Wesen ist vollständig in IHM. Aber dieser ferne, abstrakte Vergleich wird noch weit überboten: Jesus wird bei Johannes als das personifizierte  Wort Gottes bezeichnet. Mit der Macht dieses Wortes trägt ER das gesamte All. Das gesamte! Alles! Da ist nichts ausgeschlossen.

 Als Jesus als Mensch hier auf Erden seine Aufgabe des Kreuzes erfüllt hatte, nahm Gott ihn wieder im Himmel auf.  Dort ist ER Regent über alles, direkt neben dem Vater. Es gibt nichts höheres! Wenn du auf Jesus schaust, dann schaust du gleichzeitig auf Gott höchstpersönlich!

Was für eine Ehre für uns, wenn ER seine aufrichtigen Nachfolger als „Brüder“ bezeichnet!

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16. Mai 2013

„Deshalb kann er auch alle, die durch IHN zu Gott kommen, vollkommen retten, weil er immer lebt, um sich für sie einzusetzen.“ (Hebräer 7:25)

Viele Nichtchristen reden scharf gegen die Aussage von Christen, die behaupten, dass wir nur durch JESUS zu Gott finden können. Ungläubige empfinden das als Maßlosigkeit, Andersgläubige fühlen sich auf den Schlips getreten.

Dem möchte ich zunächst entgegenhalten, dass ich so manche Äußerungen und Vorgehensweisen anderer Gruppierungen, zum Beispiel von Muslimen, ebenfalls nicht gutheiße, aber hier scheint sich niemand zu wagen, entgegenzureden.

Auch der Koran spricht viel von Isa (Jesus), allerdings „nur“ als Prophet, sogar ein sehr hochrangiger. Er bezeugt Wunder, Krankenheilungen, Totenauferweckungen und so einiges mehr. Ja, er spricht sogar davon, dass Jesus in den Himmel aufgefahren ist und dereinst wiederkommen wird. Jesus lebt, das finden wir auch im Koran!

Allerdings, und hier scheiden sich die Geister, erklärt der Koran ausdrücklich, dass Jesus NICHT am Kreuz gestorben sei. Es sei eine Täuschung der Juden gewesen. Es sei eine andere Person gewesen und die Juden würden nur glauben, dass dort auf Golgatha Jesus am Kreuz starb.

Ohne das endgültige Opfer Jesu am Kreuz wären wir allerdings nicht erlöst. Wer hätte den Schuldschein für uns beglichen? Dann stünde die Folge der Sünde für jeden einzelnen noch aus. Das ist der ewige Tod, ein auf alle Ewigkeit Getrenntsein von Gott. Das heißt, der Himmel bliebe uns verschlossen.

Das ist genau der Grund, warum Anhänger von Religionen verzweifelt versuchen, sich durch Taten und Rituale selbst zu erlösen. Sie wollen „Gott“ wohlgefällig stimmen, um vielleicht doch noch Einlass ins Paradies zu finden. Denn sie kennen JESUS, als Gott im Fleisch gekommen, nicht.

Doch JESUS lebt! Und er setzt sich für alle ein, die an seinen Namen glauben, an die Erlösung durch sein Opfer am Kreuz für uns. Das ist SEIN Blut, das für uns floss. Dank sei Gott dem Vater, der uns JESUS gesandt hat, damit wir durch ihn direkten Zugang zu Gott finden konnten!

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15. Mai 2024

„Denn es heißt in der Schrift: ‚So wahr ich lebe, sagt der Herr: Alle Knie beugen sich einmal vor mir und jeder Mund bekennt sich zu Gott.‘“ (Römer 14:11)

Vor vielen Jahren teilte ich mir ein Büro mit einem Kollegen. Wir verstanden uns prächtig und er hörte mir gerne zu, wenn ich von Jesus erzählte. Immer wieder fragte er sogar von selbst nach. Und doch fand er nie den Schritt zum HERRN. Unsere letzte Unterhaltung bevor er in eine andere Niederlassung wechselte war voller Spott seinerseits über JESUS. Alles war wie weggeblasen.

Ich sagte ihm, er werde in seinem ganzen Leben und darüber hinaus meine Worte zum ihm über JESUS nie wieder vergessen können. Und dass er sich an jedes einzelne erinnern werde, wenn er einst diese Welt verlassen wird.

Jeder Mensch, ohne Ausnahme, wird vor Gottes Thron stehen. Jeder Mensch wird all die Worte über das Evangelium vor Augen haben, die er während seiner irdischen Zeit gehört hat. Gott wird ihn fragen: „Was hast du daraus gemacht?“ Dann werden die Menschen vor IHM auf die Knie gehen und vor Gott bekennen.

Zu diesem Zeitpunkt sind die Weichen bereits unabänderlich gestellt, der Weg des Lebens ist vollendet. Sind wir den breiten Weg gegangen, der ins Verderben führt, oder den schmalen, der uns ins ewige Leben zu Gott bringt?

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14. Mai 2024

„Ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen wie Silber oder Gold aus dem sinnlosen Leben freigekauft worden seid, das ihr von euren Vorfahren übernommen hattet, sondern mit dem kostbaren Blut eines reinen, makellosen Opferlammes, dem Blut von Christus.“ (1 Petrus 1:18-19)

Wir hasten durch unser Leben, um die vielen Aufgaben zu bewältigen, die vor uns liegen. Wir sind geprägt durch unser Elternhaus, Kultur, Gesellschaft und den Medien, die täglich ihre Meinungsbildung senden. Wir lassen uns gut ausbilden, um einen passenden Beruf zu ergreifen und, falls möglich, ein gutes Einkommen zu haben. Dieses wiederum ermöglich uns ein gutes Leben.

Frage ich unter Christen, wieviel sie sich in Gottes Wort vertiefen, dann höre ich nicht selten Antworten wie: „Naja, so viel nicht. Dazu reicht die Zeit halt nicht. Ich muss …“. Und dann zählen sie ihre Unmengen an Aufgaben auf.

Es stimmt, wir sind alle über die Kante beschäftigt. Sollte ich noch früher aufstehen? Wie lange würde ich das durchhalten? – Frage ich aber nach den aktuellen Fußballergebnissen, den US-Präsidentschaftswahlen oder dem verheerenden Erdrutsch wieder irgendwo in der Welt, können sie ausgiebig und präzise mitreden.

Es sind unsere persönlichen Prioritäten, die es uns ermöglichen, in der Bibel zu studieren, Gottes Wort aufzusaugen und sich Zeit für Gebet zu nehmen. Nicht mein Fußballverein wird mich errettet in die Ewigkeit führen, auch nicht der Präsident, sondern einzig und allein JESUS. ER hat sich gegeben, damit ich frei bin. ER hat sein kostbares Blut vergossen und hat mich damit aus der Knechtschaft dieser Welt befreit.

Lebe dein Leben, aber tue es unter der Führung des HERRN. Lass IHN die Nummer 1 sein!

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13. Mai 2024

„Der Menschensohn ist ja gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.“ (Lukas 19:10)

„Es werden noch soundso viel Personen vermisst!“, hören wir oft aus Katastrophengebieten in den Nachrichten. Es werden starke Suchtrupps und viel technisches Gerät aufgefahren, um nach Verlorenen zu suchen. Ziel ist, sie noch lebendig zu finden und zu retten.

Auf einer völlig anderen Ebene ist es genau das, was auch Jesus getan hat und immer noch tut. Milliarden von Menschen irren in dieser Welt umher, ohne dass sie sich bewusst sind, was auf sie zukommt. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen vermissten Personen, wissen diese Menschen überhaupt nicht, dass sie der Rettung bedürfen. Sie sind verblendet vom Fürsten dieser Welt und glauben, es sei alles in Ordnung.

Nein! Sie kennen Gott nicht und wie könnte jemand nach seinem körperlichen Tod zu ihm in den Himmel finden, wenn er diesen in Bausch und Bogen ablehnt? Doch genau dafür kam JESUS in unsere Welt, um allen Verlorenen vor Augen zu führen, auf welch fatalem Weg der Illusion sie sich befinden, um sie mit Gott bekannt zu machen und damit vom sicheren ewigen Tod zu retten.

JESUS hat die Schuld der Sünde für uns am Kreuz getragen. ER hat UNSERE Sünde auf SICH genommen, damit wir frei davon sind. Denn „der Lohn der Sünde ist der Tod“, sagt uns die Bibel. Den hat er für uns erlitten. Der Schuldschein ist getilgt, wir sind durch IHN Kinder Gottes geworden. Jesus sucht alle die, die ihn noch nicht kennen und bietet jedem einzelnen Freiheit an. Durch IHN sind wir gerettet!

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12. Mai 2024

„Es ist ja der, der uns gerettet hat. Er rief uns zu sich mit einem heiligen Ruf. Dabei sah er nicht auf unsere Werke, sondern folgte seinem eigenen Entschluss und seiner Gnade. Und die hatte er uns in Christus Jesus schon vor ewigen Zeiten geschenkt.“ (2 Timotheus 1:9)

Viele Menschen sind „auf der Suche“. Wenn du sie fragst, wonach sie denn suchen, dann kommt selten eine schnelle, direkte Antwort. Sie eiern meist herum und beginnen ihre Antwort mit Verlegenheitsworten wie „Hmm“ oder „Naja“. Danach kommen Formulierungen, wie „nach dem Sinn des Lebens“, „Selbstverwirklichung“, „dem Nirwana“, „dem großen Ganzen“, „es gibt schon etwas Höheres“, manchmal auch „Gott“, und so weiter.

Auf ihrer Suche folgen sie dann verschiedenen Lehren, eine löst die andere ab und keine ist wirklich dauerhaft. Echte, bleibende Zufriedenheit ist im Grunde nie wirklich anzutreffen, wenn die Suchenden ehrlich zu sich selbst und zu mir als Fragenden sind.

Wenn ich ihnen von Jesus erzähle, dann erheben sich ihre Erinnerungen an die naiven Geschichten aus ihrer Kindheit, oft überspannt ein spöttisches Lächeln ihren Mund und sie sehen mich schweigend mitleidig an.

Doch es genau dieser Gott der Bibel, der uns jeden Tag an jeder Straßenecke ruft. „Schau her, hier bin ich, du kannst mich in allem Geschaffenen erkennen, wenn du ehrlich bist, folge deinem Gewissen, schau auf mich, rufe mich und ich werde da sein!“ Doch genau diese leisen Rufe in ihrem Inneren hören die Wenigsten oder wollen von ihnen nichts wissen und tun sie als unsinnig ab.

Gott ruft dich, ständig, er möchte, dass du zu ihm findest, dass deine unruhige Seele endlich bei IHM ist. ER hat alles bereits erledigt. Der ERLÖSER ist lange vor dir gekommen, nämlich vor bereits 2000 Jahren. Du brauchst nichts mehr selbst zu tun, du kannst gar nichts selbst dazu tun, außer …

… die Erlösung Jesu Christi für dich persönlich anzunehmen, an IHN zu glauben, an sein Blut, das er in seiner großen Gnade am Kreuz für uns vergossen hat. ES IST bereits VOLLBRACHT! Nimm es einfach an!

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11. Mai 2024

„Doch ich weiß, dass mein Erlöser lebt, er steht am Schluss über dem Tod.“ (Hiob 19:25)

Manche Menschen glauben an Gott, viele wiederum nicht. Manche Menschen glauben an Gott durch JESUS CHRISTUS, viele wiederum nicht!

Atheisten leben, wie sie glauben leben zu müssen. Sie leben nach ihren eigenen Vorlieben und Leidenschaften und wer nicht auf ihr bevorzugtes Pferd mit aufspringt, wird häufig im günstigsten Fall nur niedergeredet, im schlechtesten der Hassrede bezichtigt.

„Gläubige“ wiederum gibt es wie Sand am Meer, doch wer anders glaubt, der darf sich nicht einmal gläubig nennen. Auch oder gerade hier werden viele Menschen und Menschengruppen zu Hyänen und bekämpfen andere. Es gibt Religionen, die töten ihre eigenen Landsleute, wenn diese in einen anderen Glauben konvertieren. Dabei glauben sie noch, sie tun für Gott einen guten Dienst.

Jede Religion hat ihren Gott, dem ihre Anhänger folgen. Dabei bedienen sich die Gläubigen bestimmter Rituale und Traditionen, um Gott milde zu stimmen, um nicht seinen Zorn auf sich zu ziehen, um „vielleicht“ doch irgendwann bei Gott zu landen. Sie strengen sich an, handeln, tun und verbiegen sich für dieses „Vielleicht“. Sie wollen sich im Grunde durch eigene Anstrengung selbst vor Gott erlösen.

Es gibt einen einzigen Gott, bei dem das nicht nötig, ja gar nicht möglich ist: Der Gott der Bibel! Nicht Taten machen dich gerecht vor ihm, sondern einzig und allein der Glaube an ihn, an Jesus, der als Erlöser für uns in diese Welt kam.

Das war bereits im Alten Testament so. Wir finden das sehr deutlich bei Abraham, der als der Vater des Glaubens bezeichnet wird. Das finden wir erst recht im Neuen Testament. Jesus ging für uns ans Kreuz und hat durch sein Blut all unsere Schuld getragen. ER hat sie getilgt, den Schuldschein, der auf uns lag für alle Zeit beglichen.

ER hat uns erlöst und für alle Ewigkeit den Tod besiegt. Ich kann Gott nicht mehr durch meine Handlungen wohlgefällig stimmen, denn Jesus hat das bereits für mich erledigt. Vergangenheit! Es ist geschehen! Glaube an den Herrn JESUS, dass er dich erlöst hat!

„Denn ich weiß, dass mein Erlöser lebt“!

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10. Mai 2024

„Bleibt also niemandem irgendetwas schuldig außer dem einen: einander zu lieben. Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.“ (Römer 13:8)

Eine weit verbreitete Haltung heutzutage ist: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“. Menschen sind schnell zum Reden, hinterher aber oft nicht mehr bereit, sich an ihre Zusagen zu halten, sei es aus Berechnung, Faulheit oder Fahrigkeit.

Was immer du tust oder sagst, sei in allem ehrlich, loyal und halte dich immer an deine Zusagen und Versprechen. Dann wirst du grundsätzlich als Person gelten, der man vertrauen und auf die man zählen kann. Es handelt sich dabei um einen erstklassigen Charakterzug der, gerade als Christ, Menschen auf dich neugierig macht und bei dem auch Nichtgläubige auf dich zukommen und nach deinem Glauben fragen werden.

Doch bei all dem hebt die Schrift nochmals ausdrücklich hervor, dass wir uns einander lieben sollen. Jesus hat die Liebe als das höchste Gebot überhaupt bezeichnet. Es gibt in unserem Verhalten nichts Größeres! Aufrichtige Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen katapultiert den gerade beschriebenen Charakter nochmals auf ein vielfach höheres Niveau.

Liebe durchbricht Mauern, sie überspringt Berge und Distanzen. Denn wenn dein Handeln nicht auf Abarbeiten von Aufgaben, sondern auf ehrlicher Liebe gründet, dann wirst du in deinem Tun immer Freiheit empfinden und gleichzeitig Gottes Gebote ohne Wenn und Aber erfüllen.

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9. Mai 2024

„Jetzt lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Und das Leben, das ich jetzt noch in meinem sterblichen Körper führe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich ausgeliefert hat.“ (Galater 2:20)

Gott hat uns das Leben geschenkt. Er bildete den Körper und belebte ihn mit Seele und Geist, jeden der vielen Milliarden Menschen individuell. Es gibt niemanden auf diesem Planeten, der dir bis ins kleinste Detail gleicht, weder körperlich und erst recht nicht in Seele und Geist.

Es gibt noch eine Besonderheit: Wir sind nach Gottes Bild geschaffen, IHM gleich (vgl. 1.Mo. 26+27)! Du bist Gott gleich, das gilt für kein anderes Wesen, nur für den Menschen! Auch das dürfte für alle drei Ausprägungen deiner Existenz gelten, also für Körper, Seele und Geist.

Was für eine Ehre, die Gott uns da erwiesen hat. Leider sehen das die wenigsten Menschen, weil sie  – von der Sünde verblendet – Gott nicht kennen und sich selbst nur als materiellen Körper betrachten. Wir können aber nur über den Geist zu Gott finden. Deshalb sind rein materiell ausgerichtete Menschen von ihm getrennt.

Dank sei Gott, er hat uns JESUS gesandt, der uns von der Sünde erlöst und dadurch wieder in unseren alten „Stand“ vor Gott erhoben hat. Ich brauche nicht mehr nur selbst auf mich schauen und alles in dieser Welt mitnehmen, was es mitzunehmen gibt. Ich lebe in Christus und durch ihn ein Leben in Gott, ein Leben, das niemals enden wird, ein Leben in der Gegenwart des Höchsten. Könnte es etwas Größeres geben?

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8. Mai 2024

„Wir wollen auf Jesus schauen. Er hat gezeigt, wie der Glaubenslauf beginnt und wie er zum Ziel führt. Weil er wusste, welche Freude auf ihn wartete, hat er das Kreuz und die Schande dieses Todes auf sich genommen. Nun sitzt er an Gottes rechter Seite auf dem Thron.“ (Hebräer 12:2)

Was für ein Privileg haben wir doch heute im Gegensatz zu den Menschen, die vor 2000 Jahren und früher lebten. Der jüdische Messias (griech. „Christos“; lat. „Christus) ist gekommen und hat sein endgültiges Erlösungswerk vollbracht. Er kam aber nicht nur für die Juden, sondern für alle Menschen zu allen Zeiten. Das schließt uns heute mit ein. Wir sind erlöst!

Gott selbst kam in Form seines Sohnes JESUS in unsere Welt und hat hier die Sünde stellvertretend für uns getragen. ER, der ohne Sünde war ist für uns zur Sünde geworden! ER gab sein Leben für uns hin, am Kreuz von Golgatha. Was für eine Liebe! Durch ihn haben wir die endgültige Freiheit erlangt.

Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, steht er uns auch heute noch immer bei. Lebe dein Leben nicht für dich allein, teile es mit IHM, schau in allen Dingen auf JESUS! Lege ihm deine Ängste, Sorgen und Nöte vor. Er wird für dich da sein. Aber bringe auch die schönen Dinge deines Lebens vor ihn und sage ihm in allem Dank. Mache ihn zum Mittelpunkt in deinem Leben und alles andere wird dir zufallen.

Als Jesus kam und sich für uns hingab, wusste er genau, was für reiche und weltverändernde Frucht das nach sich ziehen wird.  Er nahm diese Riesenqualen auf sich, weil er wusste, welche Freude auf ihn wartete. Nun sitzt er in der Herrlichkeit Gottes auf dem Thron und regiert.

ER gab sein Leben für uns. Lasst uns deshalb unser Leben ihm widmen. Dann kann er seinen ganzen Segen über uns ausschütten und wir in der vollen Autorität Gottes durch das Tor des Lebens in die Ewigkeit hineinschreiten!

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7. Mai 2024

„Die Botschaft vom Kreuz ist nämlich für die, die ins Verderben gehen, eine Dummheit, aber für uns, die gerettet werden, ist sie Gottes Kraft.“ (1 Korinther 1:18)

Ein Bekannter sagte einmal vor vielen Jahren: „‘Die Bibel ist doch ein Schmarren‘, das sagen immer genau die, die noch überhaupt nicht hineingeschaut haben!“. Weiter sagte er: „Du kannst allen möglichen Lehren folgen und die Leute werden es noch toll finden. Aber wenn du mit JESUS kommst, dann feinden sie dich an!“

Es kommt immer wieder vor, dass Menschen ein mitleidiges Lächeln aufsetzen und mehr oder weniger direkt fragen, ob ich wirklich so naiv bin, an solche „Märchen“ zu glauben. Es sei doch inzwischen alles wissenschaftlich bewiesen. Ich setze dann ein verschmitztes Lächeln auf und frage zurück: „Was hört sich blöder an: Es gibt zwar nichts, aber dieses ‚Nichts‘ macht plötzlich ‚peng‘ und dann ist die Welt da (Urknalltheorie) oder es gibt einen Schöpfer und der spricht die Welt ins Dasein (Schöpfung)?“. Meistens versuchen die Leute daraufhin vehement mit ihrem wissenschaftlichen Halbwissen ihre Meinung zu verteidigen.

Solche Dinge lassen sich nicht mit diesseitigen Maßstäben erörtern. Gott ist Geist. Wie könnte ich mit Menschen auf geistlicher Ebene diskutieren, wenn sie alle Existenz ausschließlich auf die Materie begrenzen? Hier gibt es keinerlei Schnittpunkt, der ein fruchtvolles Gespräch zuließe. Auch Jesus hat vielen Menschen lediglich ein Gleichnis hingelegt und ist weitergezogen.

Wer allerdings regelmäßig in Gottes Wort stöbert, der kommt zunehmend immer näher an Gott heran. Gott selbst liebt das und führt uns dann immer weiter zu ihm hin. Gott ist Geist und auf dieser Ebene kannst du ihm begegnen. Auf diese Weise wirst du die Botschaft vom Kreuz intensiv kennen, verstehen und lieben lernen, „… ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden …“

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6. Mai 2024

„Denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. Doch werden sie ohne eigenes Zutun durch seine Gnade gerecht gesprochen. Das geschieht aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus Wirklichkeit geworden ist.“ (Römer 3:23-24)

Haben wirklich alle gesündigt? Es gibt doch viele, die tun niemandem etwas Böses, sie kümmern sich um andere und sind angenehme und freundliche Gesellen. Wieso wird auch diesen Menschen Sünde vorgeworfen? – Weil „Sünde“ nicht die Tat ist, Schlechtes zu tun, sondern der Zustand, getrennt zu sein von Gott. Die sündige Tat ist lediglich die Folge aus diesem Zustand.

Daraus wird deutlich, warum es heißt, dass jeder Mensch von Haus aus ein Sünder ist. Wir werden in diesem Zustand in die Welt hineingeboren. Das ist aber nicht tragisch, denn Gott hat uns bereits vor über 2000 Jahren den Erlöser geschickt, der den Preis der Sünde für uns bereits bezahlt hat. ER hat uns in seiner Gnade gerecht gesprochen.

Jesus hat uns alles gesagt, was wir brauchen im Bezug auf den Himmel, Gott und Gottes Reich. Dies alles wurde schriftlich festgehalten und liegt uns in Form von Gottes Wort, der Bibel, vor. Wir müssen uns nur damit beschäftigen und sind damit auf dem besten Weg raus aus dieser Sünde, hinein ins Reich Gottes. Auf diese Weise beginnen wir Gott zu kennen, kommen ihm immer näher und wenn wir dranbleiben, werden wir letztendlich eine enge persönliche Beziehung zu ihm haben.

Du brauchst ihn nur für dich persönlich anzunehmen. Jesus Christus ist real und ER hat uns frei von der Sünde gemacht, ehe wir überhaupt in dieser Welt ankamen.

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5. Mai 2024

„Durch ihn wurden wir freigekauft – um den Preis seines Blutes -, und in ihm sind uns alle Vergehen vergeben. Das verdanken wir allein Gottes unermesslich großer Gnade.“ (Epheser 1:7)

Was bedeutet das eigentlich: Jesus ist mein Erlöser? Wovon hat er mich denn erlöst? Und warum musste er dazu am Kreuz sterben? Wäre es nicht auch anders gegangen? Schlichtweg NEIN, es wäre nicht anders gegangen!

Nachdem Satan den Menschen zur Sünde verführt hatte, bedeckte Gott den sich nun in seiner Nacktheit schämenden Menschen mit Tierfellen. Erstmals floss Blut zur Bedeckung von Sünde. Daraus entstand später das Opferritual der Israeliten zur Bedeckung der Sünde.

„Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung“ finden wir im Hebräerbrief. Tierblut deckt die Sünde zu, beseitigt sie aber nicht. Das vermag nur ein endgültiges und vor allem sündloses Opfer bewirken. Deshalb kam Gott selbst in Form seines Sohnes Jesus in unsere Welt. Er war Gott und Mensch gleichermaßen, er war ohne Sünde. SEIN Blut musste fließen, damit wir ein für alle Mal von dem Fluch der Sünde befreit werden konnten.

Jesus hat den Tod auf sich genommen, der uns galt aufgrund unserer sündigen Natur. Wäre er nicht für uns gestorben, dann wären wir immer noch in unserer Sünde und hätten den endgültigen Tod – ewiges getrennt sein von Gott – selbst zu ertragen. ER hat uns frei gemacht von diesem Fluch der Sünde, ER hat den Preis mit seinem Blut für uns bezahlt.

Deshalb leben wir nicht mehr unter der Herrschaft des Satans, sondern als Kinder Gottes in Christus. Der Teufel hat die Macht verloren. Das ist die Erlösung, die Jesus für uns bewirkt hat. Sie war nur möglich durch sein Blut am Kreuz, das er in der unermesslichen Gnade Gottes für uns gegeben hat.  Wir sind frei!

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3. Mai 2024

„Gebt jedem das, was ihm zusteht: Steuer, dem die Steuer, Zoll, dem der Zoll, Respekt, dem Respekt, und Ehre, dem Ehre gebührt!“ (Römer 13:7)

Wir in der westlichen Welt schauen im Allgemeinen, wo wir bleiben. Es gibt genug Menschen und Institutionen, die uns ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Wir fühlen uns von GEMA, GEZ, Finanzamt und so einigen anderen sehr gegängelt.

Hand aufs Herz, wann hast du das letzte Mal bei der Steuer Quittungen eingereicht, die nicht wirklich koscher waren, nur um ein paar Euros Steuer zu sparen? „Das macht doch jeder“, magst du jetzt einwenden. Wenn „jeder“ zwielichtige Dinge tut, sind sie deswegen in Ordnung?

Jesus ging in allen Dingen den geraden Weg. Er fragte nicht: „Wie kann ich mich am besten um diese oder jene unangenehme Sache herummogeln?“. Immer wieder versuchten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Fall zu bringen. –  Vergeblich! – Weil es kein Falsch an ihm gab!

Du stehst fest wie ein Fels, wenn es an dir nichts zu rütteln gibt. Willst du dich nur um eines billigen Vorteils willen oder wegen ein paar lausiger Euro schmutzig machen? Wenn es schließlich doch herauskommt, dann windest du dich wie ein Hund, beschimpfst andere und gehst von einer schlaflosen Nacht in die nächste! Ist das nicht ein törichtes Verhalten?

Gib doch einfach das, was man – laut Gesetz rechtmäßig – von dir fordert. Zahle deine Steuer, verzolle deine Einfuhren. Dann kann dich niemand zu Fall bringen. Das gilt aber auch für nicht-monetäre Dinge: Respektiere Personen und … gib Ehre, dem die Ehre zusteht. Das gilt auch für Menschen, aber an allererster Stelle Gott!

IHM gebührt alle Ehre, denn ER hat uns geschaffen nach seinem Bilde, ER tut alles zu unserem Besten, ER hat uns erlöst von der Sünde und ihrer unausweichlichen Folge, dem Tod. In IHM sind wir frei und haben es nicht mehr nötig, uns wegen törichter Dinge unsere Finger schmutzig zu machen.

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2. Mai 2024

„Sei stark und sei mutig! Lass dir keine Angst einjagen, lass dich nicht einschüchtern, denn Jahwe, dein Gott, steht dir bei, wo du auch bist.“ (Josua 1:9)

Josua hatte nach Moses Tod die Führung über das Volk Israel erhalten. Sein Auftrag war, das Volk ins verheißene Land hineinzuführen und dort sesshaft zu machen. Eine große Aufgabe, die viele Widerstände zu überwinden hatte. Er hatte sich diese Aufgabe nicht selbst herausgesucht, sie kam direkt von Gott.

Gott hat für jeden Menschen eine ganz persönliche Aufgabe vorgesehen. So wie Josua 40 Jahre lang als Diener Moses auf seine Aufgabe vorbereitet wurde, so sind Teile unseres Lebens ebenfalls schlichtweg „Lehrjahre“, bevor die Zeit dafür reif wird.

In dieser Zeit erkennen und entwickeln wir gottgegebene Fähigkeiten, werden charakterlich und seelisch dafür gefestigt und durch Umstände geschickt, die letztendlich unsere Aufgabe erst ermöglichen. Es können teilweise bittere Wege sein, die am Ende allerdings große Frucht nach sich ziehen.

In der Bibel finden wir häufig Sätze wie: „Fürchte dich nicht“ oder „Hab keine Angst“. Die Welt versucht uns zu knechten, für ihre Zwecke zu missbrauchen, uns einzureden, wir seien in vielen Dingen unfähig und nicht zu gebrauchen.

Lass deine Schwächen Schwächen sein und konzentriere dich lieber auf das, was Gott in dich hineingelegt hat. Schaue auf deine Stärken und die entwickle. Schau in allem stets auf Gott. Wenn die Zeit dafür reif geworden ist, dann werden sich dir Türen öffnen, die dich genau zu deiner Aufgabe führen. Durch diese Portale gehe, auch wenn dir dabei mulmig ist und du glaubst, du könntest diesen Aufgaben nicht standhalten.

Wenn Gott dir etwas zugewiesen hat und du dich dabei von IHM führen lässt, dann wirst du immer fähig sein, es zu vollbringen! Dann werden auch Täler und Widerstände letztendlich vor dir weichen müssen. Darum spricht er uns zu:

„Sei stark und sei mutig! Lass dir keine Angst einjagen, lass dich nicht einschüchtern, denn Jahwe, dein Gott, steht dir bei, wo du auch bist.“

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1. Mai 2024

„So hat er uns das Größte und Wertvollste überhaupt geschenkt: Er hat versprochen, dass ihr Anteil an seiner göttlichen Natur bekommt. Denn ihr seid ja schon dem Verderben entkommen, dem diese Welt durch ihre Leidenschaften verfallen ist.“ (2 Petrus 1:4)

Als Christen nehmen wir es meistens als selbstverständlich hin: Jesus hat uns erlöst, halleluja, danke! Wir gehen in unsere Gemeinden, loben und preisen Gott und hören uns Interessantes aus der Schrift an. Danach gehen wir wieder nach Hause und leben unser Leben.

Hast du schon einmal genau darüber nachgedacht, was für ein großartiges Geschenk wir von Gott durch Jesus bekommen haben? Es ist tatsächlich an Größe nicht zu übertreffen und etwas Wertvolleres gibt es nicht! Kein Geld, kein nahestehender Mensch, kein Schmuck, kein Umstand kann auch nur annähernder Weise an das herankommen, als das, was uns wir in SEINER Gnade empfangen haben, kostenlos und völlig ohne Gegenleistung!

Die Welt ist böse. Sie wird vom Satan regiert. Alles trieft nur so von Begierden, Selbstsucht, Lug, Trug, Lüge, Egoismus, und so weiter. Diesem „Verderben“ sind wir entkommen, in dem Moment, als wir Jesus in unser Herz ließen. Die Herrschaft des Teufels ist dadurch Vergangenheit für dich geworden. Nicht er schreibt mehr die Regeln für dich, sondern Gott. Und Gottes Regeln bedeuten immer Freiheit!

Du hast aber nicht nur das empfangen, es geht noch weit darüber hinaus: Als „Kind Gottes“ bist du Erbe seines Reichs, bist du Vollmitglied SEINER Familie, hast du seine Natur zu eigen. So unterschiedlich Kinder vielleicht manchmal von ihren Eltern sein mögen, dennoch tragen sie dieselben Gene und Eigenschaften in sich.

Als Kind Gottes besitzt du „seine Gene“, seine Eigenschaften schlummern in dir. Je mehr du dich auf IHN einlässt, in allen Dingen auf IHN schaust, desto besser kann dieses Erbgut in dir Ausdruck gewinnen, desto ähnlicher wirst du IHM.

Auf diese Weise hast du Anteil an seiner göttlichen Natur empfangen!

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