JC bibelwort

24. Februar 2024

„Wer nach Liebe sucht, deckt Vergehen zu, doch wer die Sache aufrührt, vertreibt den Freund.“ (Sprüche 17:9)

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, diese Aufforderung findest du so oder ähnlich häufig in der Bibel. Warum ist das so? – Weil echte, aufrichtige Liebe seinem Nächsten nur Gutes will. Eine Mutter, die ihr Kind liebt, wird alles daransetzen, dass es ihm unter allen Umständen gut geht. Eine Ehefrau, die ihren Mann liebt, will ihm gefallen. Ein Ehemann, der seine Frau liebt, wird mit ganzem Herzen für sie da sein. Wir alle wollen geliebt sein. Wie gut tut es da, wenn du von deinen Nächsten echte Liebe empfängst.

Jeder von uns macht Fehler, da ist niemand ausgeschlossen, der eine mehr, der andere weniger. Aber wer tut das schon absichtlich? Trotzdem sind wir von unserer Gesellschaft her darauf geeicht, dem anderen seine Fehler gleich brühwarm unter die Nase zu reiben.

 „Liebe deckt Vergehen zu …“. Du kannst einen Fehler auch diskret ignorieren oder vielleicht sogar stillschweigend korrigieren. Wo Fehler wiederholt passieren, da kannst du höflich, freundlich und ohne Anklage darauf hinweisen. So bekommt der andere die Chance, an seinen Fehlern zu wachsen und du hast ein gutes Stück Nächstenliebe geübt.

Wenn du ihn dagegen unentwegt kritisierst und vielleicht zusätzlich immer wieder alte Fehler aufwärmst, dann wird dein Gegenüber auf Dauer die Flucht antreten. Wer lässt schon gerne permanent auf sich herumhacken? Und sei ehrlich: Auch du hast Macken und Fehler! Gott ist Liebe pur. ER hätte bei uns allen Grund, unsere Vergehen regelmäßig zu maßregeln.

Wir alle treten von einem sündigen Fettnapf in den anderen. Doch was tat Gott? Er hat uns Jesus geschickt, der die unausweichliche Folge der Sünde auf sich selbst genommen hat. ER hat für UNS bezahlt. Damit hat er seine Liebe in einer unermesslich großen Tat erwiesen, ohne jede Form der Anklage. Im Gegenteil, am Kreuz betete er noch für seine Peiniger: „Vater, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!“

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23. Februar 2024

„Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ (1 Johannes 4:19)

Wo immer Christen ihr Zeugnis über Begegnungen mit Jesus abgeben, da kannst du sicher sein, dass etliche davon auch auf die überströmende Liebe Jesu zu sprechen kommen. ER ist Liebe pur und je näher du an ihn heranrückst, desto intensiver kannst du selbst seine unendliche Liebe vernehmen.

Je mehr wir wiederum in seine Liebe eintauchen, desto mehr werden wir selbst davon gefüllt. Das geht so weit, dass SEINE Liebe aus uns heraus überfließt, wie ein Glas Wasser, in das du mehr Flüssigkeit schüttest, als es überhaupt fasst.

Die Welt hasst! Warum ist das so? Weil sie echte, aufrichtige Liebe nur sehr sparsam erfährt. Ihr Glas ist (nahezu) leer. Sie dürstet nach echter Liebe, erhält sie aber leider nur allzu selten. Deshalb schalten viele Menschen auf hart und unbeugsam. Wenn du allerdings genau diesen harten Knochen mit aufrichtiger Liebe begegnest, dann werden auch sie oft schnell butterweich. Viele Menschen haben Jesus nur deshalb gefunden, weil sie ihn in seiner vollkommenen Liebe erleben konnten.

Wir Nachfolger Christi sollten diese seine Liebe in unserem Leben regieren lassen. Wir sollten sie unablässig aufsaugen, aber ebenso auch wieder aus uns herausströmen lassen. Liebe deinen Nächsten! Dann wird die Welt Christus in uns erkennen, nach ihm fragen und ganz sicher finden auf diesem Weg etliche verlorene Schafe zurück zu ihrem, sie über alles liebenden Schäfer, JESUS!

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22. Februar 2024

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Zaghaftigkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Timotheus 1:7)

Viele Christen laufen mit gesenktem Haupt durch diese Welt. Es wäre ihnen peinlich, wenn Menschen ihrer Umgebung mitbekämen, dass sie Christ sind. Denn überall erleben sie, wie Menschen spöttisch über unseren Glauben sprechen. Da möchten sie nicht auch noch ins Kreuzfeuer geraten.

Sie passen sich dieser Welt an, schweigen, wenn Christen verlästert werden und ziehen bei anderen Themen der Welt mit, damit sie nicht unangenehm auffallen.

Ich verspreche dir eines aus Erfahrung: Wenn du klar zu deiner Beziehung zu Jesus stehst, ohne wiederum besserwissend auf andere herabzusehen oder sinnlos zu diskutieren, dann werden dir andersgläubige eher mit Respekt, denn mit Verachtung begegnen und Nichtchristen werden zunehmend ihre Lästerungen in deiner Gegenwart eindämmen.

Im Gegenteil, es kamen auf diese Weise schon Muslime auf mich zu und fragten nach meinem Glauben. Dann ist es allerdings gut, wenn man wenigstens ein Bisschen von deren Glauben weiß und vor allem die trennenden Fakten zwischen ihrem Glauben und dem Evangelium kennt. Auch Atheisten ließen sich auf wunderschöne Gespräche über Jesus ein. Wenn du ihnen Respekt gegenüber zollst, dann werden auch sie dir höflich neugierig entgegentreten.

Bist du mit JESUS verbunden, dann wird der Heilige Geist dir im rechten Moment die richtigen Worte in den Mund legen, kraftvoll und voller Liebe. ER wirkt durch uns Christen, auch wenn wir das selbst in vielen Fällen gar nicht erkennen.

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21. Februar 2024

„Wer nach Gerechtigkeit und Güte strebt, findet Leben, Recht und Ehre.“ (Sprüche 21:21)

Wer Jesus zum Herrn seines Lebens genommen hat und ihm nachfolgt, den bezeichnet, laut Bibel, Gott selbst als gerecht. Diese Gerechtigkeit ist etwas völlig anderes als das, was wir umgangssprachlich als gerecht kennen. Sie weist dich als Kind Gottes aus, sie kommt direkt aus dem Himmel zu uns Menschen, sie ist unsere Eintrittskarte für unsere Ewigkeit in der Gegenwart Gottes.

Diese Gerechtigkeit Gottes hat uns verändert, ja, komplett neu geschaffen. Damit verändern wir in zunehmendem Maße auch unsere Wesenszüge. Wir nehmen immer mehr die Eigenschaften an, die Jesus bereits in der Bergpredigt benennt. Das sind Barmherzigkeit, Liebe, Güte und viele mehr.

Du magst sagen, dass du zwar an Jesus glaubst, aber diese Eigenschaften irgendwie nicht so recht auf die Reihe kriegst. Bist du damit schlechter als andere Gläubige? Nun, auch die kämpfen mit ihrem Fleisch und sind ebenfalls nicht vollkommen. Wer kann dann eigentlich diese Verheißungen von Leben, Recht und Ehre finden, wenn niemand wirklich barmherzig oder gütig ist?  Sind wir damit raus aus dem Rennen?

Lies diese Bibelstelle nochmals genau. Wer findet Leben, Recht und Ehre? – Nicht, wer diese Eigenschaften HAT, sondern wer danach STREBT. Streck dich aus nach dem, was Jesus uns vorgelebt hat, versuche aufrichtig ihm immer ähnlicher zu werden. Glaube an ihn, folge ihm nach. Du bist nicht gerecht, weil du gut bist, du bist gerecht, weil ER dich aufgrund deines Glaubens gerecht gesprochen hat.

Wenn ER dich als gerecht ansieht, dann tue du das selbst auch! Durch diese Gerechtigkeit und deinem Streben nach Güte hast du bereits (ewiges) Leben, Recht und Ehre bei ihm gefunden! Ist unser Gott nicht großartig?

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20. Februar 2024

„Lasst den Geist Gottes euer Leben bestimmen, dann könnt ihr den Begierden in euch widerstehen.“ (Galater 5:16)

Der Geist Gottes soll mein Leben bestimmen? Jemand anderes bestimmt über mich? Das geht nun wirklich nicht! Alles, was ich erreicht habe, ist dadurch entstanden, weil ich mein Leben so toll im Griff habe!

Tatsächlich? Du hast dabei wahrscheinlich nie Fehler gemacht!? Oder doch? – Wir alle rasen durch unser Leben von einer Aufgabe zur anderen. Immer wieder geht dabei auch mal was daneben, naja, und manchmal benutzen wir Methoden, die nicht unbedingt koscher sind. Auf dieses hab‘ ich Lust, auf jenes auch, das gönne ich mir jetzt und zu Fasching bin ich aus Versehen mit einer fremden Frau im Bett gelandet. Aber einmal daneben tappen, was macht das schon? – Diese Frage beantwortest du dir besser selbst!

Eine andere Vorgehensweise in unserem Handeln wäre, wenn wir allezeit auf Jesus schauen und ihn in großen wie selbst in kleinsten Dingen fragen. Manchmal wird uns die Antwort vielleicht nicht schmecken, aber wenn wir uns trotzdem von ihm leiten lassen, dann werden wir so manches Missgeschick großräumig umsteuern. Außerdem es unmöglich, den Namen Jesus auf den Lippen zu haben und gleichzeitig zu sündigen.

Wenn ER mein Leben bestimmen darf, dann läuft ganz sicher alles richtig!

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19. Februar 2024

„Der HERR steht mir bei. Ich fürchte mich nicht. Was können Menschen mir schon tun?“ (Psalm 118:6)

Also, Menschen können mir schon so einiges antun, oder? Bestehlen, verprügeln, verleumden, verspotten, betrügen, letztendlich auch umbringen. Sollte ich davor keine Angst haben? Oder steht der HERR nicht bei mir? Ich bin zwar ein Nachfolger Jesu Christi, aber er steht nicht bei mir!?

Manche Christen haben tatsächlich die Vorstellung, dass das, was wir an Verheißungen in der Bibel finden, zwar wirklich für uns gilt, aber nicht für sie persönlich, denn sie leben ihr Christsein ja nur unwürdig. Sie beten zu wenig, sündigen immer wieder, sie sind doch sowieso nur schlechte Menschen. Da kann Gott doch gar nicht zu ihnen stehen!

Doch, er kann! Er kann nicht nur, er tut es auch, ohne Wenn und Aber. Er liebt dich, trotz dir! Jemand sagte einmal: „Wir sind als Christen keine besseren Menschen, wir sind nur besser dran!“

Wenn wir auf Gott vertrauen, wird er uns allezeit beistehen, durch Freud und Leid, durch Krankheit und Tod. Es gibt Menschen, denen geht es nicht besonders gut, deshalb jammern sie tagein, tagaus. Wiederum gibt es Menschen, die sind schwer krank, bettlägerig und auf fremde Hilfe angewiesen, aber sie lächeln dich an, wenn du ihr Zimmer betrittst und du hörst kaum ein schlechtes Wort aus ihrem Mund.

Gott ist bei uns, egal in welchem Zustand wir uns befinden. Ja, Jesus hat für uns sogar den Tod überwunden. Selbst wenn wir im Sterben liegen, auch wenn es lange vor der natürlichen Zeit ist, können wir als Christen darauf hoffen, dass wir nur eine Handbreit von einer erfüllten Ewigkeit bei Gott getrennt sind.

Wenn wir aus der Perspektive der Ewigkeit auf unser Leben schauen, dann brauchen wir uns nicht fürchten: Der HERR ist allezeit bei mir, was können Menschen mir schon tun?

(Vertiefe dich weiterführend zu diesem Thema auch in Matthäus 10:28)

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18. Februar 2024

„Sucht das Gute und nicht das Böse, dann werdet ihr leben! Und dann wird, wie ihr sagt, der HERR, der allmächtige Gott, mit euch sein.“ (Amos 5:14)

Was tun Menschen nicht alles, um ewig zu leben? So einige haben sich einfrieren und ins Weltall schießen lassen, in der Hoffnung, irgendwann in Zukunft, wenn die Medizin weit über unserer heutigen ist, wieder aufgetaut werden zu können und weiterzuleben. Sie geben Unmengen an Geld für eine vage Hoffnung aus. Diese Menschen leben in Unkenntnis darüber, dass unser Leben sowieso nie aufhören wird.

Ein Auto kann stundenlang fahren, sich durch den dichtesten Verkehr jonglieren oder an rasanten Wettrennen auf der Autobahn teilnehmen. Aber wenn es abgestellt wird und der Fahrer aussteigt, dann ist es „tot“. Denn es ist nicht das Auto, das am Verkehr teilnimmt, es ist der Fahrer, der über die „Aktivitäten“ des Autos bestimmt und es zum Leben erweckt oder nicht. Dieser Fahrer lebt weiter, auch wenn das Auto bereits in der Schrottpresse gelandet ist.

Wir leben ewig. Es ist unser Geist, der ewig lebt, der während unserer irdischen Zeit lediglich der „Fahrer“ unseres Körpers ist. Aber wir bestimmen während dieser Fahrt, wo wir den Rest der Ewigkeit verbringen werden. Der Prophet Amos erklärt es uns: Wir sollen das Gute suchen, also den HERRN und nicht das Böse, also die Sünde, die uns der Teufel aufdrängt. Die Konsequenz davon ist, dass wir uns damit automatisch Gott nähern. Wenn wir das tun, dann wird der HERR höchstpersönlich mit uns sein!

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17. Februar 2024

„Darum seid innerlich bereit und fest in eurem Sinn. Bleibt nüchtern, und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch beim Offenbarwerden von Jesus Christus erwartet.“ (1 Petrus 1:13)

Wann wird unser Herr Jesus wiederkommen? Christen erwarten ihn. Er wurde in der Heiligen Schrift angekündigt. Allerdings weiß niemand, wann das konkret geschehen wird. Sicher ist nur: Jesus kommt wieder! Was tun wir inzwischen? – Nix! Wir schmieden Pläne, bauen Häuser, hangeln uns die Karriereleiter empor, und so weiter.

Wenn der HERR morgen wiederkommen würde, was träfe er bei uns an? Wo haben wir unsere Schätze gesammelt, auf Erden oder im Himmel? Grundsätzlich ist nichts gegen Pläneschmieden und Häuser bauen einzuwenden, aber sind das unsere einzigen Ziele, auf die wir zustreben, stellen sie unseren ganzen Lebensinhalt dar? Diese Dinge müssen getan werden, keine Frage, aber sie sollten „nebenbei“ mitlaufen und der echte Fokus unserer Aufmerksamkeit beim Reich Gottes sein.

„Seid innerlich bereit“, schreibt Petrus. Wofür? Sei bereit für eine mögliche Wiederkunft Jesu, wenn er die Gläubigen abholt. Das könnte schon morgen sein. „Bleibt fest in eurem Sinn“. Lass dich nicht von den Ereignissen in dieser Welt umhertreiben. In der Welt herrscht Neid, Hass, Brutalität und Rücksichtslosigkeit.

„Setzt eure Hoffnung ganz …“, also völlig, ohne Einschränkung, mit ganzer Kraft, „… auf die Gnade, die euch beim Offenbarwerden von Jesus Christus erwartet“. Wenn Jesus wiederkommt, wird jeder Gläubige in der Gnade des Herrn freiwerden.

Jesus sagt: „In der Welt wird man Druck auf euch ausüben. Aber verliert nicht den Mut! Ich habe die Welt besiegt!“ (Joh 16:33). Wenn er wiederkommt, ist es gut, wenn wir das Hauptaugenmerk unseres Handelns in sein Reich gelegt haben. Denn ab diesem Zeitpunkt haben auch wir, mit ihm, die Welt besiegt!

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16. Februar 2024

„Man hat dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet: Du musst dich nur an sein Recht halten, es lieben, gütig zu sein, und einsichtig gehen mit deinem Gott.“ (Micha 6:8)

„Was ist der Wille Gottes für mein Leben?“ Das ist eine Frage, die sich wohl Christen rund um die Welt stellen. Sie grübeln und diskutieren darüber, fragen ihren Pastor und bestürmen manchmal auch Gott mit ihrem Anliegen. Und dennoch finden sie die Antwort nicht.

Und was sagt Gott? – Er meint, du müsstest es bereits wissen: „Man hat dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet“! – Wer, wann, wo? – Er schrieb dir persönlich diese Antwort in der Bibel, nämlich dass du dich nur an sein Recht halten sollst. – Ok, aber woher weiß ich, was sein Recht ist? – Auch das findest du sehr ausführlich in Gottes Wort!

Merkst du was? Wenn du eine enge Beziehung zu IHM haben willst, dann wirst du um regelmäßiges Bibellesen nicht herumkommen! Denn dort findest du alle Antworten darauf, was Gott von uns Menschen erwartet, auch von DIR individuell.

Lies Gottes Wort, tue es immer und immer wieder, liebe es, sauge den Inhalt förmlich auf. Verschmelze dein Bibelstudium mit intensivem Gebet. Tritt vor ihn, rede mit ihm, bestürme ihn, aber halte dazwischen auch stille, um auf ihn zu hören. Wenn du dir diese beiden Dinge zu deinem Lebensstil machst, dann wirst du sehen, dass ein Schleier nach dem anderen vor deinem inneren Auge fällt und du ganz klar erkennen wirst, was sein Wille für dich ist.

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15. Februar 2024

„Denn die Gnade Gottes ist jetzt sichtbar geworden, um allen Menschen die Rettung zu bringen. Sie erzieht uns dazu, die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden abzuweisen und besonnen, gerecht und mit Ehrfurcht vor Gott in der heutigen Welt zu leben.“ (Titus 2:11-12)

Wie viele Kriege wurden und werden immer noch im Namen Gottes geführt. Das ist ein absolutes Paradoxon. Da wird der Name Gottes gehörig missbraucht. Die Israeliten im Alten Testament hatten viele Namen für Gott, die sich jeweils auf eine seiner vielen Eigenschaften bezogen.

Einer dieser Namen lautet Jahwe Shalom, Gott des Friedens. Jesus, der in unsere Welt hineingeborene Gott und Retter, wird auch Friedefürst bezeichnet. Gott ist Liebe, in Gott ist Frieden, ein Friede in einem Ausmaß, wie wir ihn uns überhaupt nicht vorstellen können. Ausgerechnet in diesem Namen führen Menschen Krieg, wie absurd.

Jesus ist für alle Menschen und für alle Zeiten als Retter gekommen. Deshalb lasst uns ihm die Ehre geben und in seinem mächtigen Namen alle Gottlosigkeit ablegen. Dazu gehört auch jedes „Über-die-Stränge-schlagen“. Trinke, aber betrinke dich nicht; genieße Sex, aber im geschützten Rahmen einer Ehe zwischen Mann und Frau; tätige deine Geschäfte, aber mit Anstand und Ehrlichkeit.

Wenn wir das tun, dann wird Gott uns allezeit beistehen, „und der Frieden Gottes, der alle menschlichen Gedanken weit übersteigt, wird [unser] Herz und Denken in Christus Jesus bewahren.“*
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* Philipper 4:7

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14. Februar 2024

„Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Sieh doch, etwas Neues ist entstanden!“ (2 Korinther 5:17)

Was war ich früher doch für ein Schlawiner! Menschen waren mir immer herzlich willkommen … solange ich sie für meine Zwecke benutzen konnte. Als ehemaliger Vertriebs- und Marketingmitarbeiter kannte ich die Techniken, wie man an das Geld anderer auf legale Weise herankommt. So etwas entwickelt sich zur Leidenschaft.

Dann trat Jesus in mein Leben. Je mehr ich ihn kennenlernte, desto mehr überdachte ich meine Einstellungen und Methoden, die mich so zielsicher durchs Leben geführt hatten. Ich legte nach und nach eine nach der anderen ab. Ich hatte früher Gedanken und nutze Vorgehensweisen, wie ich sie heute überall in der Welt wiederfinde, und … die ich inzwischen zu weiten Teilen verabscheue.

Wenn ich nun in den Spiegel schaue, dann sehe ich eine ganz andere Person. Christus hat mich verändert. Aus dem Wahrheitsverdreher wurde ein Aufrichtiger, aus dem Geldliebenden jemand, der Geld nur noch als notwendiges Mittel zum Zweck ansieht, aus Ignoranz wurde Nächstenliebe.

Ich bin äußerlich immer noch dieselbe Person, die ich früher war, da hat sich nichts geändert, mit Ausnahme des Alters. Innerlich habe ich mich komplett gedreht und eine Kehrtwende eingelegt, eine Wende zum Guten. Was ich früher war, ist vergangen. Jesus hat mich auf die richtige Spur des Lebens gesetzt. Ich wünsche jedermann, er möge sich von Christus derart verändern lassen. Lass dich ein auf das Abenteuer Jesus!

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13. Februar 2024

„Während er noch redete, fiel der Schatten einer lichten Wolke auf sie, und aus der Wolke sagte eine Stimme: ‚Das ist mein über alles geliebter Sohn. An ihm habe ich Freude. Hört auf ihn!‘“ (Matthäus 17:5)

„Ist die Bibel doch ein Märchenbuch? Hast du außerhalb dieses Buches schon einmal gehört, dass aus einer Wolke die Stimme Gottes zu irgendwem gesprochen hat? Wir sind doch Realisten, das lässt sich bestimmt auch anders erklären! Der Bibelschreiber will uns wahrscheinlich lediglich ein Sinnbild näherbringen!“

Was habe ich schon an verbogenen Erklärungen gehört oder gelesen, die Jesu Wunder „wissenschaftlich“ versucht haben darzustellen. Ich habe die Verfechter solcher Konstrukte meist nur mit großen Augen angeschaut und geantwortet: „Also für deine Darstellung brauche ich wesentlich mehr Glauben, als für jedes Wunder, das ich in der Bibel finde!“

Der Bibelschreiber ist Gott selbst, zumindest hat er den menschlichen Verfassern dieser Schriften durch seinen Heiligen Geist die Worte ins Herz gelegt. Er will uns sicherlich kein „Sinnbild“ näherbringen. Er will, dass wir ihn so kennenlernen, wie er tatsächlich ist.

„ER selbst wurde Fleisch und wohnte unter uns“, so schreibt Johannes. Gott ist der Herr über jegliche Materie und alle physikalischen Gesetze. Sollte es ihm da zu schwer sein, den Menschen damals, die noch keinen Heiligen Geist hatten, Weisungen über seinen Sohn Jesus akustisch zu vermitteln? In unserem heutigen Bibelvers hörten Petrus, Jakobus und Johannes diese Stimme.

Gott drückt hier seine Freude und Liebe über Jesus aus, der allezeit den Willen des Vaters getan hat. Und er weist die drei Apostel nochmals ausdrücklich darauf hin, sie sollen auf die Worte Jesu hören. Immerhin waren sie später führende Persönlichkeiten in der Lehre Jesu, nachdem Jesus unsere Welt wieder verlassen hatte.

Gottes Ausspruch gilt weit darüber hinaus, bis heute: Wir, die Gläubigen, sollen allezeit auf Jesus schauen und das tun, was er gesagt hat. Gottes Ruf aus der Wolke schallt immer noch, er schallt bis zu dir in dein Wohnzimmer!

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12. Februar 2024

„Kann man über Kohlenglut laufen und versengt sich nicht die Füße dabei?“ (Sprüche 6:28)

Hans war ein vorbildlicher Christ, Single und stets für den HERRN bemüht. Er kannte Gottes Wort gut und wer ihn um geistlichen Rat fragte, erhielt stets weise, gottgegebene Ratschläge.

Hans trug lange Haare, Lederjacke, konnte rauchen, ohne abhängig zu sein und vertrug eine Menge Alkohol. Die Abende verbrachte er gezielt in anrüchigen Kneipen und immer wieder brachte er Menschen aus diesem Milieu mit in die Gemeinde, von denen so einige sich bekehrten. Darunter waren Säufer, Rocker, Prostituierte und sogar Zuhälter.

„Und führe uns nicht in Versuchung, …“! Ich fragte Hans, ob das Leben in diesem Umfeld denn nicht zwangsläufig Auswirkungen auf ihn habe, ob er da nicht selbst hineingezogen würde. Selbstsicher winkte er ab und meinte: „Nein, ich habe doch Jesus!“

Irgendwann brachte Hans nicht mehr so viele Menschen mit in die Gemeinde. Irgendwann kam Hans immer weniger in die Gemeinde. Irgendwann kam Hans nur noch selten in die Gemeinde. Wer ihn darauf ansprach erhielt immer plausible Gründe.

Irgendwann fiel mir auf, dass ich Hans wohl schon seit Monaten nicht mehr gesehen hatte. Irgendwann hieß es, er sei umgezogen, in eine andere große Stadt, Adresse unbekannt. Irgendwann hörte ich, er sei dort im Gefängnis wegen umfangreichen Drogenhandels!

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11. Februar 2024

„Ihr solltet euch nicht so viel Mühe um die vergängliche Speise machen, sondern euch um die bemühen, die für das ewige Leben vorhält. Und die wird der Menschensohn euch geben, weil Gott, der Vater ihn dazu beglaubigt hat.“ (Johannes 6:27)

Wie viel dreht sich in unserem Leben ums Essen? Da werden die exotischten Rezepte ausgetauscht, Restaurants empfohlen, in denen wir unbedingt einmal speisen sollten oder neue Zutaten aus fremden Ländern ausprobiert. Das Ganze harmoniert dann noch am besten mit diesem oder jenem Wein. Und so weiter! Unser Bauch ist uns am nächsten!

Es geht aber nicht nur um Speise. Die ist hier nur ein Synonym für unsere Einstellungen und Leidenschaften. Bauen wir unser Leben auf Genuss und Fun auf, auf erfolgreich sein wollen, darauf, wie wir von Menschen geachtet werden oder schauen wir auf Jesus? Wenn wir letzteres tun, folgt sogleich die nächste Frage: in welchem Umfang?

Jesus bezeichnet sich selbst als „das Brot des Lebens“, wer zu ihm kommt, der wird nie mehr hungrig sein. Oder er spricht von dem „lebendigen Wasser“, das er den Menschen geben würde. Wer von diesem trinkt, wird nie mehr durstig sein.

Je mehr wir dem HERRN nachfolgen, je mehr wir in allen Dingen unseres Lebens auf ihn schauen, je mehr wir erst IHN fragen, bevor wir Entscheidungen treffen, desto lebendiger wird unser Glaube und unsere Beziehung mit ihm, desto mehr werden wir uns für sein Reich einsetzen.

Was immer wir für Gottes Reich tun, ist ein Stück Speise, die für das ewige Leben vorhält. Die wiederum brauchen wir nicht aus uns selbst heraustun, sondern ER wird uns führen und leiten, wenn wir auf IHN schauen. Und wenn wir einst vor IHN treten werden, dann wird ER uns die Fülle dessen zeigen, was unser Tun bewirkt hat, ohne dass wir überhaupt davon wussten.  

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10. Februar 2024

„Dann kann ich, wenn es Gottes Wille ist, mit Freude zu euch kommen und mich bei euch etwas erholen.“ (Römer 15:32)

Diesen Satz schrieb Paulus an die Gemeinde in Rom. So wie Petrus und die anderen Apostel in Jerusalem die Botschaft von Jesus unter den Juden bekannt machten, so bereiste Paulus den gesamten Mittelmeerraum und brachte den damaligen Heidenvölkern die frohe Botschaft.

Eine Gemeinde nach der anderen entstand und der Glaube an Jesus breitete sich aus. Paulus beschreibt in vielen Briefen die immensen Strapazen, die seine Reisen mit sich brachten. Er war oft erschöpft, verunsichert, ja frustriert, hielt aber in allem an Jesus fest, der ihn führte und leitete.

Er nahm sich Dinge vor, setzte sich aber nicht Ziele, wie wir es in unserem heutigen Leben gewohnt sind. Paulus schaute in allen Dingen auf Gott. Er tat, was der Heilige Geist ihm zu tun gebot.
„Wenn es Gottes Wille ist …“! Paulus unternahm Dinge manchmal recht spontan, weil Gottes Geist ihn dazu trieb. Er unterließ auch etliche Vorhaben, weil Gottes Geist es ihm verwehrte.
Ist das nicht ein wunderbares Vorbild auch für unser Leben?

Sollten wir uns stur unsere eigenen Ziele setzen und diese verfolgen, oder nicht doch lieber auf Gott hören, ihn fragen und dann unseren Kurs auf ihn einstellen? Wenn wir ein Gott gefälliges Leben führen wollen, dann sollten wir uns immer wieder vor Augen halten: „Wenn es Gottes Wille ist …“.

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9. Februar 2024

„Gott ist Geist, und die, die ihn anbeten wollen, müssen dabei von seinem Geist bestimmt und von Wahrheit erfüllt sein.“ (Johannes 4:24)

Ich bin ein Mensch und wohne in dieser stofflichen Welt. Aus meiner Perspektive ist Gott weit weg, irgendwo dort oben im Himmel. Ich kenne nur diese Welt, daher sind meine Gedanken entsprechend menschlich. Wie könnte ich Gott begreifen?

Das Schöne ist, dass ich als Mensch eben nicht nur den stofflichen Begrenzungen unterworfen bin! In meinem Körper wohnt nämlich mein Geist, der mich leitet und lenkt. Wenn ich mich Gott hingebe durch seinen Sohn Jesus Christus, dann erneuert sich mein Geist und wird erfüllt vom Heiligen Geist.

Das ist der Augenblick, in dem ich in völliger Freiheit vor Gott treten kann, ihn anbeten und dabei erwarten kann, dass er mich hört. Wenn ich vom Geist Gottes geleitet bin, dann weicht jede Lüge von mir und alle berechnenden Gedanken und ich bin erfüllt von seiner Wahrheit.

Dann bete ich in Gottes Willen. Die Bibel schreibt, dass, wer in Gottes Willen betet, ER ihn erhört. Lass ab von deinen kleinen, ich-erfüllten Flehen und Bitten und trete durch den Geist Gottes ein für andere Menschen und für Gottes Reich. Halte fest am Gebet. Dann wirst du die Welt verändern, global, aber auch in deinem eigenen Leben.

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8. Februar 2024

„Ja, ich gebe dem Erschöpften zu trinken und dem Verhungernden zu essen.“ (Jeremia 31:25)

Wie schlecht ging und geht es zeitweise Gottes Volk? Da schauen wir auf zum HERRN und fragen uns, wo denn seine Liebe, Zuwendung und Versorgung geblieben ist. Hat er uns vergessen?

Wenn wir quer durch das Alte Testament lesen, dann erkennen wir, dass Gott über all die Jahrhunderte und Jahrtausende sein Volk immer begleitet und geleitet hat, dieses aber über lange Perioden von ihm nichts wissen wollte. Die Israeliten haben oft die Götzen der Heidenvölker angebetet, für sich angenommen und Gott damit aus ihren Leben hinausgedrängt.

Er machte sie immer wieder durch seine Propheten darauf aufmerksam, was auf sie zukommen würde, wenn sie daran festhalten. Doch sie blieben hartherzig und töteten sogar etliche dieser Propheten.

Immer wenn sich Menschen von Gott abgewandt haben, mussten sie durch schwerste Zeiten gehen. Immer wenn sie sich besonnen haben und zu ihm zurückgekehrt sind, dann konnte Gott sie wieder führen und leiten und seinen Segen über ihnen ausgießen. Dazu möchte er uns bringen, dass wir allezeit seinen Segen empfangen. Wenn du dann erschöpft bist, wird er dir zu trinken geben und wenn du hungerst, wird er dich speisen. Dann wird er all deinem Mangel begegnen.  

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7. Februar 2024

„Er hat das Himmelsgewölbe über der Erde gegründet und sich droben im Himmel seine Wohnung gebaut. Er ruft das Wasser aus dem Meer, und es regnet auf die Erde herab. Sein Name ist Jahwe.“ (Amos 9:6)

Jeder von uns hat so seine Vorstellung von Gott. Für den einen ist er nur eine Märchenfigur, für andere ein zorniger Gott, der uns tagein, tagaus zurechtweist, für den nächsten der liebe Gott mit weißem Bart, der uns wie ein Großvater durchs Haar streichelt und wieder andere sehen ihn als Gott, den Vater, zu dem wir durch Jesus Christus direkten Zugang haben.

Was trauen wir Gott zu? Der mehr, der andere weniger. Tatsache ist, Gott hat die ganze Schöpfung erschaffen oder, wie wir in Römer 4, 17 finden: „… der das, was gar nicht existiert, ins Dasein ruft.“ Wir brauchen uns über Gottes Wunder nicht zu wundern, denn für ihn sind sie gar nicht so wunderbar.

Er, der in seiner Größe und Allmacht alles erschaffen hat, der aus dem Nichts Dinge in Existenz gerufen hat, von dem alle Naturgesetze kommen, auf die unsere Wissenschaftler so stolz sind und glauben, sie brauchen Gott nicht, er, der deine Gedanken bis in Innerste kennt und dich doch von Herzen liebt.

Er, der uns in seiner unendlichen Barmherzigkeit nach seinem Bilde geschaffen hat und uns durch seinen Sohn Jesus Christus zu Kindern Gottes gemacht hat, damit wir allezeit in seiner Gegenwart wandeln dürfen. Diesem mächtigen Gott gebührt alle Ehre, unser Lob und Dankbarkeit.

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6. Februar 2024

„Tut nichts aus Streitsucht oder Ehrgeiz, sondern seid bescheiden und achtet andere höher als euch selbst!“ (Philipper 2:3)

Wir neigen dazu, dass wir wichtig sein wollen, anerkannt und „etwas zu sagen haben“. Schwäche können wir uns nicht erlauben, deshalb mimen wir den Starken. Nur wenn ich Stärke beweise, kann ich erfolgreich sein. Und wehe jemand deckt meine Schwächen auf! Dem werde ich entschlossen entgegentreten.

 Wenn so ein „Erfolgstyp“ dann in der Nacht sein Büro abschließt und nach Hause kommt, dann setzt er sich frustriert auf seine Couch. Leere tut sich auf. Alleinsein geht gar nicht. Er kann im Grunde mit sich selbst nicht viel anfangen. Sobald die Arbeit beendet ist, fällt er in ein tiefes Loch.

Warum das alles? – Weil ich die wichtigste Person im Universum bin! Bin ich das wirklich? Glauben andere das auch? Wohl eher nicht! Es gibt nicht umsonst diese Redewendung: „Diese Person ist vom Ehrgeiz zerfressen“. Er zerfrisst sich selbst, an Körper, Seele und Geist. Gesund geht anders!

Vielleicht sollten wir uns selbst nicht so wichtig nehmen und mehr auf Gott und andere Menschen schauen, Dinge, die uns nicht so präsentiert werden, wie wir uns das gerade vorstellen einfach bescheiden hinnehmen, Menschen grundsätzlich achten und respektvoll behandeln, unabhängig von Herkunft und sozialer Stellung. Damit erfüllen wir ein wichtiges Gesetz Gottes, nämlich die Nächstenliebe, und unsere innere Leere wird weichen zugunsten einer ungekannten Freiheit und es wird sich einstellen, dass auch wir von anderen respektiert und angenommen sind, unabhängig von Erfolg, Karriere und Vermögen.

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5. Februar 2024

„Wer alles isst, soll den nicht verachten, der nicht alles isst! Und wer nicht alles isst, soll den nicht verurteilen, der alles isst, denn Gott hat ihn ja angenommen.“ (Römer 14:3)

Kennst du diese Diskussionen zwischen Fleischessern und Vegetariern oder gar Veganern? Jeder erklärt dem anderen was gut ist, beziehungsweise nicht gut. „Und wenn du das nicht verstehst, was ich dir da erkläre, dann bist du ein unverbesserlicher Sturkopf!“.

Paulus erklärt im Römerbrief anhand der Speisen, wie es mit dem Glauben ist. Der eine ist stark im Glauben, der andere schwach. Der Starke traut sich Dinge zu, die der Schwache niemals auch nur ausprobieren würde. Der eine sagt: „Dein Glaube ist zu schwach!“, der andere meint: „Du schießt hier eindeutig übers Ziel hinaus“. Auch hier wird kräftig diskutiert.

Genau das sollten wir so nicht tun! Tue du deine Sache, so wie du glaubst, dass es für dich richtig ist. Orientiere dich dabei immer an Gottes Wort. Lass aber den anderen da stehen, wo er gerade ist. Auch er hat seine Gründe so zu sein oder zu handeln, wie er es tut. Verachte nicht den, der nicht alles isst, oder verurteile nicht den der alles isst.

Jesus hat uns angenommen, so wie wir sind. Er tadelt uns nicht oder erklärt uns, wie dumm wir doch sind. Nein, er geht uns einfach voran. Es liegt in unserer Entscheidung, ihm zu folgen oder nicht. Wenn doch Jesus uns ganz ohne Wenn und Aber angenommen hat, sollten wir dann nicht unseren Nächsten ebenfalls einfach annehmen, so wie er ist?

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4. Februar 2024

„Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:16)

Zwischen weiß und schwarz gibt es viele Grauschattierungen. Die eine ist sehr hell, steht also viel näher an weiß, die andere ist bereits dunkel, tendiert also Richtung schwarz. Genauso ist unser ganzes Leben, es gibt immer und überall viele, viele Zwischenbereiche und wir suchen uns die Schattierung aus, die uns am besten behagt.

Wie aber wird es sein, wenn wir dereinst diese Welt verlassen? Wo sind wir dann? Welche Schattierung suchen wir uns dann aus? Keine! Da wird es kein „ein Bisschen von dem und etwas von dem anderen“ geben. Da gibt es nur weiß oder schwarz, Top oder Flop, Himmel oder Hölle! Du kannst nicht zu zwei Dritteln in der Hölle sein, dabei aber doch auch ein gutes Stück im Himmel.

Nein, wir legen jetzt in unserem physischen Leben die Weichen für unseren Aufenthaltsort im Jenseits. Entweder werden wir im Himmel sein, also bei Gott, oder in der Hölle, also beim Teufel. Aufgrund unserer sündigen Natur müssten wir alle auf dem direkten Weg in die Hölle wandern. Doch Gott möchte das nicht!

ER liebt dich unendlich und möchte DICH bei sich haben. Deshalb hat er uns seinen einzigen Sohn gesandt, Jesus, der den Preis der Sünde für uns bezahlt hat. Nun steht uns der Weg in den Himmel offen. Denn jeder, der an ihn glaubt, geht nicht mehr ins Verderben, sondern wird seine Ewigkeit beim HERRN verbringen. Top oder Flop! Ich habe mich für Jesus entschieden und damit für ewiges Leben bei Gott.

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3. Februar 2024

„Heißt das nun, dass das Gesetz Sünde ist? Auf keinen Fall! Aber ohne Gesetz hätte ich nie erkannt, was Sünde ist. Auch die Begierde wäre nie in mir erwacht, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren!‘“ (Römer 7:7)

Knapp 3800 Jahre vor Jesus gab Gott dem Volk Israel durch Mose sein Gesetz. Wir kennen davon in der Regel nur noch die 10 Gebote. An ihnen orientieren sich auch Christen. Davor gab es lediglich das Gewissen des Einzelnen, das ein soziales Miteinander bestimmte.

Wenn es aber nichts gibt, das menschliches Verhalten regelt, kann auch nichts übertreten werden. Erst Gottes Gesetz gibt uns ein Verständnis von Richtig oder Falsch, öffnet unsere Augen für Sünde. Schaffst du es, niemals in die Falle der Sünde zu tappen? Das wird wohl keiner fertigbringen! Also hat uns Gott doch unmöglich einzuhaltende Vorschriften auferlegt, oder?

Viele Christen werden jetzt sicherlich entschlossen nicken! Doch was hat unser liebender Gott in seiner unermesslichen Gnade für uns getan? Er gab uns einen neuen Bund in Christus Jesus. Jesus hat an deiner Statt den Schuldschein für die Sünde bezahlt. Du bist frei davon. Gott sieht in dir nicht mehr den sündigen Menschen!

Heißt das nun, dass du tun und lassen kannst, was dir gerade einfällt? Natürlich nicht! Deine Erlösung ist gekoppelt mit dem Heiligen Geist, den du bei deiner Wiedergeburt empfangen hast. Gott hat nun sein Gesetz durch seinen Geist in dein Herz geschrieben. Du brauchst keine Rituale mehr zu tun, du brauchst keine Tieropfer mehr zu bringen, um dich vor Gott reinzumachen.

Trete einfach im Gebet vor seinen Thron, sprich mit ihm, frage ihn in allen Lebenslagen und dann schweige einen Moment und lausche auf ihn. ER wird dir deinen Weg zeigen. Wenn du den gehst, dann wirst du immer auf die richtige Straße deines Lebens kommen, dann wirst du immer in Gottes Willen wandeln.

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2. Februar 2024

„Wo es an Beratung fehlt, da scheitern die Pläne, wo viele Ratgeber sind, da gibt es Erfolg.“ (Sprüche 15:22)

Zweimal pro Woche treffen sich die Herren der Firmenleitung und sämtliche Abteilungsleiter zu einer einstündigen Sitzung. Jeder gibt einen kurzen Rapport über seinen Bereich, dann berichten die Firmenchefs über Zielerreichung, beziehungsweise Nichterreichung und schließlich werden mögliche Kursänderungen diskutiert.

Sie führen ihre Firma nicht im Alleingang, sie nehmen alle Verantwortungsträger mit ins Boot. In dieser Sitzung trifft sich das Fachwissen aus den verschiedensten Bereichen und zum Teil konträre Ansichten werden von vielen Personen beurteilt. Auf diese Weise bleibt die Firma stets auf präzisem Kurs.

König Salomo, von dem unser heutiger Spruch stammt, war König über ein großes Volk. Das Schiff, das er zu lenken hatte war um ein Vielfaches größer und komplexer als jede Firma. Er vertraute in allen Dingen auf Gott. Darum schenkte der HERR ihm Weisheit, wie sie, so schreibt es die Bibel, vor ihm und nach ihm kein König hatte.

Er hatte einen großen Stab an Priestern, Leviten, Propheten und sonstigen Führungskräften um sich, die ihm mit Rat und Tat beiseite standen. Er baute dem HERRN den Tempel in Jerusalem und unter seiner Herrschaft blühte das Reich Israel auf, wie nie. Wie schaffte er das? Er machte keine impulsiven Alleingänge entsprechend seinen Gelüsten. Seine Stärke war sein unerschütterliches Vertrauen auf Gott und die weisen Vorschläge seiner Ratgeber.

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1. Februar 2024

„Jesus sagte zu ihm: „Geh nur! Dein Glaube hat dich gerettet!“ Im gleichen Augenblick konnte der Mann sehen und folgte Jesus auf dem Weg.“ (Markus 10:52)

Jesus tat viele Wunder! Das ist historisch belegt. Skeptiker versuchen krampfhaft, irgendwelche „natürlichen“ Erklärungen dafür zu konstruieren. Im Einzelfall wäre das vielleicht sogar möglich. Aber bei der Menge an wissenschaftlich unerklärlichen Dingen, die er getan hat, wirken solche Versuche wohl eher albern. Für uns sind diese Taten Jesu Wunder, für Gott ist es absolut nichts Besonderes.

Wenn du ein Wasserstoffatom vergrößern würdest. Der Kern wäre fußballgroß, dann hätte das Elektron das Ausmaß einer Orange. Wenn du diesen „Fußball“ in Berlin stationierst, dann würde die „Orange“ in der Entfernung Spanien um den Fußball kreisen. Was wäre dazwischen? Nichts, absolut nichts! 

Nach dieser Art ist unsere gesamte Materie aufgebaut. Und wir meinen, es wäre etwas Besonderes, wenn Jesus nach seiner Auferstehung einfach aus dem „Nichts“ seinen Jüngern erscheint? Bei diesem losen Geflecht an Materie dürfte so etwas für Gott wohl ein Leichtes sein. ER hat alles erschaffen, was also könnte ihm zu schwer sein.

Jesus fordert uns auf, an ihn zu glauben, an seine Taten, an seine Göttlichkeit. Er fordert uns auf, ihm alles zuzutrauen! Und was passiert dann? – Dann kann er durch uns wirken, für uns „Wunder“ tun, zum Beispiel diese Heilung des Blinden. Im gleichen Augenblick konnte der Mann sehen! Schau auf Jesus in allen Dingen und vertraue ihm. Wenn du das tust, wirst du viele Wunder erleben, kleine wie große. Dann nimm sie einfach von Herzen an und danke ihm!

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31. Januar 2024

„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben.“ (Matthäus 6:14)

Wir alle sind immer wieder mal auf irgendjemanden sauer. Zurecht oder zu unrecht, manchmal nur wegen Kleinigkeiten, ein anderes Mal steckt ein riesiges Missverständnis dahinter und oftmals auch gezielte Bosheiten, die der andere gegen uns loslässt. Wie dem auch sei, wir sind auf 180 und reagieren entsprechend. Das kann hingehen, bis zum vollständigen Bruch miteinander.

Nun fordert Gott uns auf, wir sollen den Menschen ihre Verfehlungen vergeben. Er unterscheidet dabei nicht zwischen Kleinigkeiten und großem Frevel: „Bei der einen Sache geht das noch, aber bei der anderen, da kann ich nie und nimmer vergeben!“ Nein, er sagt ganz lapidar, wir sollen vergeben!

 Das heißt nun nicht, dass du die Gegenwart von Menschen ertragen musst, die dich immer und immer wieder zutiefst, vielleicht sogar bewusst, verletzen. Das heißt ebenfalls nicht, wie es oft von Christen missverstanden wird, dass du austun musst, als sei nie etwas geschehen. So etwas geht in vielen Fällen schlicht und ergreifend nicht, vor allem dann nicht, wenn diese Person dich permanent verletzt, sei es körperlich oder seelisch.

Vergeben heißt, dem anderen nichts Böses mehr zu wünschen, alle Rachepläne ad acta zu legen, vielleicht sogar ihm Gutes zu tun, wenn Not am Mann ist, oder ihn im Gebet zu segnen. Du musst ihm deswegen nicht um den Hals fallen oder Kontakt mit ihm halten. Meide ihn wo es dran ist, aber wünsche ihm aufrecht Gottes Segen.

Du öffnest damit Türen, damit Gott an ihm arbeiten kann, aber auch an dir, an deiner verletzten Seele, an deinem Frust, an deiner Enttäuschung. Auf diese Weise wird Gottes Segen euch beide erreichen.

Und wir sollten uns immer vor Augen halten, dass auch Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus unsere Verfehlungen vollständig vergeben hat. Wieviel mehr sollten wir da unserem Nächsten vergeben!



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